Rohrreinigung verbindet Strahlwirkung mit kontrolliertem Vorschub
In Rohren und Leitungen müssen Ablagerungen gelöst und aus dem System ausgetragen werden. Düsenanordnung, Rückstrahlen, Rotationsbewegung und Vorschub beeinflussen Reinigungswirkung und Werkzeugbewegung. Bei längeren oder komplexen Leitungsverläufen wird die mechanische Führung des Schlauchs beziehungsweise der Lanze zu einem wesentlichen Teil der Anlage.
Tankreinigung erfordert eine definierte Flächenabdeckung
Rotierende Tankreinigungsköpfe bewegen einen oder mehrere Wasserstrahlen über die Innenflächen. Positionierung, Rotationskinematik, Behältergeometrie und Einbauten bestimmen, ob alle Bereiche ausreichend erreicht werden. Für große oder komplexe Behälter können individuell ausgelegte Führungssysteme erforderlich sein.
Rückstoß und Zugang werden konstruktiv beherrscht
Werkzeugführung und Rückstoßaufnahme sind bei Innenreinigungsaufgaben sicherheits- und prozessrelevant. Freihängende Werkzeuge, Führungsschlitten, Vorschubvorrichtungen oder mechanische Positioniersysteme werden entsprechend der Geometrie und dem gewünschten Automatisierungsgrad ausgewählt.
Wichtige Planungsdaten
- Rohrdurchmesser, Länge, Bögen und Zugänge beziehungsweise Behälterabmessungen und Einbauten
- Art, Dicke und Haftung der Ablagerungen
- zulässiger Zustand der Oberfläche nach der Reinigung
- verfügbare Öffnungen und Möglichkeiten zur Werkzeugpositionierung
- Prozesswasser, Austrag von Feststoffen und Reinigungsmedium
- Explosionsschutz oder besondere Werkstoffanforderungen, sofern relevant