Nicht jedes Leitungswasser braucht dieselbe Behandlung
OMAX empfiehlt vor der Anschaffung eines Wasserstrahlsystems eine Analyse des verfügbaren Wassers. Der Hersteller weist zugleich darauf hin, dass viele Installationen mit kommunalem Leitungswasser ohne zusätzliche Konditionierung auskommen. Entscheidend ist also die tatsächliche Wasserqualität und die Vorgabe des Pumpen- beziehungsweise Anlagenherstellers.
Filtration schützt die Hochdruckseite
Filter gehören bei vielen Hochdrucksystemen zur Wasserzuführung. Je nach Härte, gelösten Stoffen und Partikelbelastung können weitere Schritte erforderlich werden. Eine pauschale Empfehlung wie „immer Umkehrosmose“ wäre deshalb falsch; die Aufbereitung muss auf Wasseranalyse und Herstellergrenzwerte abgestimmt werden.
Schneidbecken, Reinigungskabine und Baustelle sind verschiedene Welten
Bei einer Schneidanlage landet Prozesswasser typischerweise zusammen mit Abrasiv und Materialpartikeln im Auffangbereich. Eine geschlossene Reinigungszelle muss Schmutz und abgelöste Partikel beherrschen. Bei mobilen Hochdruckarbeiten kann die Rückhaltung des Wassers selbst zur zentralen Projektaufgabe werden.
Was der Strahl löst, bleibt im Wasser
Bei Reinigungs- und Entschichtungsarbeiten kann das Wasser Beschichtungsreste, Rost, Betonpartikel oder andere Stoffe aufnehmen. OSHA weist bei Hochdruck-Wasserstrahlen zur Oberflächenbearbeitung ausdrücklich darauf hin, dass kontaminiertes Wasser und abgetragene Rückstände aufgefangen werden müssen. Hammelmann bietet für solche Einsätze mobile Systeme zur Wasseraufbereitung und Schlammentwässerung an.
Medienfragen gehören ins Lastenheft
- Welche Zulaufwasserqualität steht zur Verfügung?
- Welche Vorgaben macht die Pumpe für Filtration und Konditionierung?
- Wie viel Wasser fällt im Prozess an?
- Welche Stoffe werden in das Prozesswasser eingetragen?
- Soll Wasser gesammelt, aufbereitet, rezirkuliert oder entsorgt werden?