Reinwasserstrahl
Beim Reinwasserschneiden wirkt ausschließlich der beschleunigte Wasserstrahl auf den Werkstoff. Ob der Prozess geeignet ist, muss anhand des konkreten Materials und der geforderten Bauteilqualität bewertet werden.
Abrasivwasserstrahl
Für harte Werkstoffe wird dem Wasserstrahl häufig ein mineralisches Abrasiv zugesetzt. Mischkammer und Fokussierrohr beschleunigen das Schneidmittel im Strahl. Damit steigen zugleich Anforderungen an Abrasivzuführung, Verschleißteile, Schneidbecken und Entsorgung beziehungsweise Aufbereitung der Rückstände.
Entscheidung am realen Schneidteil
Werkstoff, Dicke, Kontur, Toleranz, Schnittkante und Stückzahl sollten gemeinsam bewertet werden. Für Investitionsentscheidungen sind repräsentative Schneidversuche belastbarer als eine pauschale Zuordnung allein nach Werkstoffgruppe.